Infrastruktur

Kochgruppen

Es gibt keine vorgeschriebene Mindestgröße für Kochgruppen und demnach auch keinen zwingende Notwendigkeit für eine Kochgruppenbildung mit einem anderen Stamm oder einer anderen Gruppe. Aus der Erfahrung heraus empfiehlt sich jedoch eine Kochgruppengröße von etwa 20 Personen, da sonst das Kochgruppenkonto sehr schnell leer ist. Es stehen pro Teilnehmer für die gesamte Lagerzeit genau 40 Euro zu Verfügung. Das Konto kann jeder Zeit über Bareinzahlungen aufgestockt werden.
Gemeinsame Kochgruppen aus mehreren Gruppen können nur innerhalb eines Teillagers gebildet werden. In Rücksprache mit den jeweiligen Teillagerleitungen sollen die Kochgruppen im Vorfeld gebildet werden.

Hygiene in der Lagerküche

Für alle, die bei Zeltlagern mit mehr als 3 Tagen Dauer Speisen zubereiten, ist eine Hygienebelehrung gesetzlich vorgeschrieben. Ein Verantwortlicher pro Kochgruppe braucht nach geltenden Bestimmungen eine Bescheinigung über die Hygienebelehrung. Die Verantwortung dafür liegt bei den Stämmen.
Für Gruppen, die im Vorfeld nicht die Möglichkeit haben, anderweitig an einer Hygienebelehrung teilzunehmen, wird eine solche Belehrung durch Heidi Arnold am Nachmittag des Maifestes auf dem Schachen sowie am Abend des Anreisetages (30.07.2008) auf dem Lager angeboten.

 

Materialtransport

Für den Materialtransport von Stammesmaterial sind die Stämme selbst verantwortlich. Es ist natürlich sinnvoll zu überprüfen, ob ein Materialtransport z.B. auf Gauebene in Frage kommt. Werden besondere oder auch sperrige Materialien für zentrale Programmangebote benötigt, sind Transportmöglichkeiten mit den Teillagerleitungen abzuklären. Das Gleiche gilt auch für den Materialabtransport nach dem Landeslager.

 

Hin- und Rückreise

Die Hin- und Rückreise der Gruppen zum und vom Landeslager wird von den jeweiligen Stämmen oder Gruppen selbst organisiert.
Hierbei ist zu beachten, dass es auf dem Schachen nur in begrenztem Umfang Parkplätze geben wird und die wirklich notwendigen Fahrzeuge Vorrang haben.
Sinnvoll ist, die Angebote der Deutschen Bahn (www.db.de) evtl. in Verbindung z.B. mit einem Kleinbus für den Materialtransport zu nutzen. Wenn Ihr Interesse an einem „Sammeltransport“ zum nächsten großen Bahnhof habt, teilt dies bitte Eurer Teillagerleitung mit. Bei ausreichendem Interesse wird sich der Bereich Organisation um eine zentrale Lösung bemühen. Dafür würde allerdings ein „Fahrpreis“ fällig werden.
Sollte die Bahn nicht in Frage kommen, sollte die Anreise mit einem Reisebus als Alternative erwogen werden. Es wird möglich sein, mit Bussen bis an den Lagerplatz heranzufahren (Anfahrt über Eglingen, nicht Buttenhausen).

 

Zeltplatz

Der Zeltplatz für die Gruppen bzw. Stämme wird von den Teillagerleitungen ein- und zugeteilt. Wünsche bzgl. Form, Größe und „Nachbarstämmen“ (z.B. bei Kochgruppenbildung) müssen mit den TL-Leitungen abgeklärt werden.

Stangen, Schwarten- und Brennholz

Pro Teilnehmer steht eine Stange (ca. 4-5m) zur Verfügung. Weiteres Stangenmaterial steht dann zur Verfügung, wenn alle Teilnehmenden mit der Grundmenge versorgt sind.  Sollten besondere Stangenmaße benötigt werden, muss das im Vorfeld mit der Teillagerleitung bzw. mit der Vogtei abgesprochen werden. Das gleiche gilt für sonstige spezielle Baumaterialien. Entstehende Kosten müssen dann von der Gruppe/dem Stamm übernommen werden. Schwartenholz als Bau- und Brennholz steht an ausgewiesenen Plätzen zur Verfügung. Weiteres Brennholz kann nach Rücksprache mit der Vogtei auf dem Lager direkt aus dem Wald beschafft werden.

Einkauf

Der Lagermarkt wird bereits am Morgen des ersten Lagertags (30. Juli 2008) öffnen, so dass ein Einkauf im Vorfeld nicht notwendig ist. Das Sortiment steht derzeit noch nicht 100%ig fest, es wird aber alles erhältlich sein, was für den Normalgebrauch notwendig ist. Spezielle Lebensmittel und Gewürze sollten allerdings selbst organisiert und auf das Lager mitgebracht werden.  Gasflaschen sind im Lagermarktüber über das Kochgruppenkonto erhältlich. Für die Flaschen wird ein Pfand erhoben.
Zum Transport und zur Lagerung von offenen Lebensmitteln ist es notwendig dichte, hygienische und verschließbare Behälter wie Eimer, Becher oder Plastikschüsseln, sowie Transportkisten oder –wägen mitzubringen.

Wasser, Abwasser & Sanitäre Anlagen

Es wird Wasserstellen geben, an denen Frischwasser entnommen werden kann. Aus hygienetechnischen Gründen wird die Anzahl und Kapazität eher gering sein, so dass es sich empfiehlt, ausreichend geeignete Vorrats- und Transportbehältnisse mitzubringen. Zur Entsorgung von Abwasser werden Abwasserstellen eingerichtet. 
Wasch- und Duschgelegenheiten stehen in ausreichendem Maße in den Waschhäusern und in speziellen Duschcontainern zur Verfügung. Die Reinigung der Waschhäuser und Duschcontainer erfolgt unter Aufsicht der Vogtei durch Gruppen aus den Teillagern. Mobile Toiletten (Dixis) werden in ausreichender Zahl aufgestellt und professionell gereinigt.

Müll

Auf dem Lager erfolgt die Trennung des Mülls in gelber Sack, Glas, Papier/Kartonagen, evtl. Speisereste und Restmüll. Die Stämme trennen ihren Müll und bringen ihn zu einer festgelegten Müllstation. Diese wird jeden Tag von 9.00 bis 10.00 Uhr sowie von 17.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein.

Medizinische Versorgung

Für eine umfassende medizinische Erstversorgung steht ein kompetentes Team aus Ärzten und Rettungssanitätern, mehrere Behandlungszimmer mit Krankenbetten und ein Rettungsfahrzeug bereit.
Die Abrechnung wird auf normalem Weg über die Krankenkasse vorgenommen, so dass es notwendig ist, dass alle Teilnehmenden ihre Krankenversicherungskarte mitbringen. Das nächstgelegene Krankenhaus befindet sich in Münsingen und wird in Notfällen verständigt bzw. angefahren.